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Strom vom Himmel

Photovoltaik Energie – Die freundliche Alternative zur herkömmlichen Stromerzeugung

Dass Photovoltaik eine Energie – Quelle für die zukünftige Stromversorgung sein wird, dürfte sich mittlerweile nicht nur in Fachkreisen herumgesprochen haben. Photovoltaik wird also auch weiterhin den Energie - Markt erobern und sich in den kommenden Jahren zunehmender Beliebtheit erfreuen. Bei der Herstellung der meisten Photovoltaik – Module wird auf den Rohstoff Silizium zurückgegriffen. Da die benötigte Materialstärke der Waferplatten, die aus Solarsilizium bestehen, in Zukunft immer weiter abnehmen wird, so dass dementsprechend weniger Material für die Herstellung der Photovoltaik Module benötigt wird. Kurzum wird die Photovoltaik eine konkurrenzfähige Energie – Quelle gegenüber der herkömmlichen Stromerzeugung darstellen.
Solarstrom zählt zur Gruppe der erneuerbaren Energien, da sie auf der Erde ständig zur Verfügung steht und die Sonne, nach menschlichen Maßstäben betrachtet, mit einer voraussichtlichen Brenndauer von noch etwa 5 Milliarden Jahren, eine praktisch unerschöpfliche Energiequelle darstellt.

Wie funktioniert eine Solarzelle?

Bei einfallendem Licht auf eine Solarzelle werden Elektronen freigesetzt. Dabei werden mit Hilfe einer beabsichtigten Unreinheit der Vor- und Rückseite positive Ladungsträger gebildet, die sich zu einer Seite der Solarzelle bewegen und zu der entgegengesetzten Seite orientieren. Somit wird ein Plus- und Minuspol erzeugt. Jetzt könnte unter Zuhilfenahme eines Verbrauchers elektrischer Strom fließen. Um größere Mengen an Strom, in diesem Fall Solarstrom zu erzeugen, ist es notwendig, mehrere Solarzellen miteinander zu verbinden. Einen Verbund mehrerer Solarzellen bezeichnet man als Solarmodul oder PV- Modul. Bei der Herstellung der Solarmodule werden die miteinander verbundenen Solarzellen laminiert, verglast und in den meisten Fällen mit einem Aluminiumrahmen versehen, der für Steifigkeit sorgt. 

 

Aufbau einer Photovoltaikanlage

Der wichtigste Teil einer Fotovoltaikanlage ist das Solarmodul, in dem zahlreiche Solarzellen miteinander verschaltet sind. Mehrere dieser Module werden zu einem Solargenerator verbunden.

Da von den Solarzellen Gleichstrom produziert wird, muss jetzt der Strom über  Gleichstromleitungen zum Wechselrichter geführt werden. Der Wechselrichter hat die Aufgabe, Gleichstrom in Wechselstrom umzuwandeln. Anschließend wird der Strom  über einen Zähler ins öffentliche Stromnetz eingespeist. Da es in unserem Raum auch trübe Tage gibt, an denen die Sonnenscheindauer sehr gering ist, wird der Strom aus dem Netz bezogen - das öffentliche Stromnetz dient so als Speicher für die Photovoltaikanlage.

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